• USA 2018

    USA 2018 – King City nach Ojai

    Wenn man in knapp vier Wochen durch vier US-Bundesstaaten reisen und dabei ca. 7.500 km zurücklegen will, muss man ab und zu Strecke machen. Heute ist so ein Tag. Wir wollen weiter Richtung Süden auf der Highway 101, dann kurz vor Los Angeles nach Osten über die San Bernadino Mountains in Richtung unseres ersten National Parks – Joshua Tree – fahren. Die Strecke bis zum Joshua Tree NP wäre an einem Tag zu schaffen, aber wir haben Urlaub und wollen nach Möglichkeit nicht mehr als drei- vierhundert Kilometer am Stück fahren. Gestern abend sind wir ziemlich müde hier angekommen. Heute können wir uns die ganze Sache einmal bei Licht betrachten. Es ist immer noch alles neu und ungewohnt. Es wird wohl noch ein paar Tage dauern, bis sich eine Routine eingestellt hat. Der Frust von gestern, als wir keinen Platz finden konnten, hat seine Gründe gehabt. Noch in Deutschland hatten…

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    USA 2018 – Pacific Coast Highway

    Nicht jedem ist es vergönnt, an der Pazifikküste entlang zu spazieren oder zu fahren. Sich dessen bewusst zu sein, macht es zu etwas Besonderem. Und so muss man sich das eine oder andere mal vergewissern, daß das jetzt tatsächlich passiert und kein Traum ist. Wir sind in Kalifornien! Wir haben in den verschiedenen State- und Nationalparks immer wieder ehrenamtliche Volontäre getroffen, die uns Touristen mit viel Geduld und nicht ohne Stolz „ihren“ Park präsentierten. Hier wird nicht durch Verbotsschilder ausgegrenzt und so die Natur nur aus der Ferne erfahrbar gemacht, sondern man ist oft mittendrin im Geschehen. Gut, der Strand mit den See-Elefanten hatte einen etwas strengen, gewöhnungsbedürftigen Geruch, aber wann kommt man schon mal so dicht heran? Der Eintritt in den Ano Nuevo State Park war übrigens frei, weil wir die Nacht zuvor in einem State Park in Half Moon Bay Eintritt bezahlt hatten. Wir fuhren auf dem PCH…

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    USA 2018 – Half Moon Bay

    Ende Mai. 2018. Seit vorgestern sind wir in den USA, von Berlin über Frankfurt sind wir hergeflogen und haben erst einmal in San Francisco übernachtet. Man bekommt kein Wohnmobil in die Hand gedrückt, wenn man aus dem Flieger steigt. Es war ohnehin schon später als geplant, weil die Einreiseformalitäten sich doch länger hinzogen. Sehr viel länger. Danach haben wir uns von einem Taxi in das Hotel bringen lassen, nachdem der Fahrer endlich einen Weg ausfindig gemacht hat. Irgendwie war immer der Highway zwischen Taxi und Hotel und man kam nicht so einfach auf die andere Seite. Taxifahrer in San Francisco sind eine Klasse für sich. Aber nicht unfreundlich. Wenn wir gewusst hätten, was ein „Uber“ ist, hätten wir das mal probiert. Aber für Experimente hatten wir gerade keinen Sinn. Das Hotelzimmer war schlicht, Best Western Standard, aber uns war es egal. Wir waren in Amerika. Wir waren müde. Am nächsten…