• Dokker Ausbau

    Dacia Dokker Minicamper #1

    Jetzt geht es also los mit der Verwandlung eines Dacia Dokker in einen Minicamper. Zuerst war noch die Frage zu klären, wo der Ausbau und die erforderlichen Arbeiten eigentlich stattfinden sollen. Meine Frau und ich bewohnen eine Stadtwohnung, dazu gehört eine Parkplatz vor dem Haus: Das wäre die erste Option. Keine gute Idee aus zwei Gründen. Erstens muss das Wetter mitspielen. Fängt es an zu regnen, muss man alles wieder wegräumen. Zweitens die neugierigen Fragen der Nachbarn, die mich immer wieder aus dem Flow bringen würden. Option zwei ein ungenutzter Kellerraum, der mit Segen des Hausmeisters auch hätte genutzt werden dürfen. Kein Regen, aber viel Treppen steigen. Drittens hatte ich den Balkon in Erwägung gezogen, um zu sägen, zu bohren. Meine Frau war not amused. Da kam die rettende Idee. Unser Schrebergarten. Ein idealer Platz für die ganzen Vorbereitungsarbeiten. Denn um Gewinde zu schneiden und Holzplatten zuzusägen, muss ich nicht…

  • Dokker Ausbau

    Das Boondokker – Konzept

    Ich möchte euch kurz erzählen, warum wir den Dokker so und nicht anders ausbauen. Wir haben unzählige Videos auf youtube angeschaut, uns Anregungungen geholt und die eine oder andere Idee geklaut. Aber es war nichts dabei, was unsere Bedürfnisse zu einhundert Prozent befriedigt hätte. Das liegt vermutlich daran, dass wir andere Anforderungen haben. Los geht es damit, das wir nicht die Absicht haben, im Dokker zu wohnen. Wir wollen lediglich damit reisen und eine flexible und kostengünstige Übernachtungsmöglichkeit haben. Kochen (außer Kaffee) und backen im Dokker kommt für uns nicht in Frage. Die gesamte rückwärtige Fläche, die ohnehin schon nicht üppig ist, soll zum Schlafen dienen und falls nötig, eine Sitzgelegenheit für zwei Personen bieten. Eine kleine Waschgelegenheit soll auch gegeben sein. Grundsätzlich soll der ganze Einbau minimalinvasiv und mit ein paar Handgriffen wieder entfernbar sein. Jedes Modul ist dazu mit zwei Schrauben an der Karosserie verankert, die beiden hinteren…

  • Dokker Ausbau

    Der Boondokker und die Rakel

    Endlich ist der Dacia Dokker bei uns eingezogen. Die Monate der Wartezeit verbrachten wir mit Planungen – meine Frau plante die Farben der Gardinen und Bezugsstoffe, ich den gröberen Ausbau. Sich Dinge bildlich im Kopf vorzustellen ist das Eine, sie in die Realität umzusetzen das Andere. Dann merkt man plötzlich, das es SO garnicht funktionieren kann, weil der Platz nicht reicht oder die Gegebenheiten einfach nicht so sind wie die Bilder im Kopf. Dann heißt es: Alles auf Anfang. Na ja, nicht alles, aber ohne Änderungen geht es nicht und eine Änderung bedingt dann halt die nächste und so weiter. Und mit dem Ausbau des Campers soll auch der Ausbau der social media – Aktivitäten voran schreiten. Auch hier zeigt sich, das mit der Anzahl der vielen offenen Baustellen auch der Frust steigt. Ich werde mich auf Instagram und youtube fokussieren, Facebook und Pinterest erst einmal irgendwie mitlaufen lassen. Meine…

  • USA 2018

    USA 2018 Roadtrip – Owens Valley in California

    Auf unserem USA – Roadtrip durch California hatten wir die sengende Hitze im Tal des Todes hinter uns gelassen und waren Stunde um Stunde bergauf gefahren. Vor uns lagen schon die schneebedeckten Gipfel am östlichen Rand der Sierra Nevada, alles überragend der Mt. Whitney. Aber noch war unser Tagesetappenziel nicht erreicht, wir wollten noch nach Bishop. Dazu mußten wir aber erst wieder hinab ins Tal und nach Lone Pine, um von da die Highway 395 nach Norden zu nehmen. Aber erst einmal standen wir hier oben an Father Crowleys Aussichtspunkt. Über den Pater weiß wikipedia nichts zu berichten, also machen wir das mal. Nach der Rezession gab es in den USA wie überall unzählige Arbeitslose. Um dem Abhilfe zu schaffen und um vor allen Dingen junge, unverheiratete Männer zwischen 17 und 25 von der Straße zu bekommen, wurde 1933 von Roosevelt das CCC (Civilian Concervation Corps) gegründet. In der Nähe…

  • USA 2018

    USA 2018 – King City nach Ojai

    Wenn man in knapp vier Wochen durch vier US-Bundesstaaten reisen und dabei ca. 7.500 km zurücklegen will, muss man ab und zu Strecke machen. Heute ist so ein Tag. Wir wollen weiter Richtung Süden auf der Highway 101, dann kurz vor Los Angeles nach Osten über die San Bernadino Mountains in Richtung unseres ersten National Parks – Joshua Tree – fahren. Die Strecke bis zum Joshua Tree NP wäre an einem Tag zu schaffen, aber wir haben Urlaub und wollen nach Möglichkeit nicht mehr als drei- vierhundert Kilometer am Stück fahren. Gestern abend sind wir ziemlich müde hier angekommen. Heute können wir uns die ganze Sache einmal bei Licht betrachten. Es ist immer noch alles neu und ungewohnt. Es wird wohl noch ein paar Tage dauern, bis sich eine Routine eingestellt hat. Der Frust von gestern, als wir keinen Platz finden konnten, hat seine Gründe gehabt. Noch in Deutschland hatten…

  • USA 2018

    USA 2018 – Pacific Coast Highway

    Nicht jedem ist es vergönnt, an der Pazifikküste entlang zu spazieren oder zu fahren. Sich dessen bewusst zu sein, macht es zu etwas Besonderem. Und so muss man sich das eine oder andere mal vergewissern, daß das jetzt tatsächlich passiert und kein Traum ist. Wir sind in Kalifornien! Wir haben in den verschiedenen State- und Nationalparks immer wieder ehrenamtliche Volontäre getroffen, die uns Touristen mit viel Geduld und nicht ohne Stolz „ihren“ Park präsentierten. Hier wird nicht durch Verbotsschilder ausgegrenzt und so die Natur nur aus der Ferne erfahrbar gemacht, sondern man ist oft mittendrin im Geschehen. Gut, der Strand mit den See-Elefanten hatte einen etwas strengen, gewöhnungsbedürftigen Geruch, aber wann kommt man schon mal so dicht heran? Der Eintritt in den Ano Nuevo State Park war übrigens frei, weil wir die Nacht zuvor in einem State Park in Half Moon Bay Eintritt bezahlt hatten. Wir fuhren auf dem PCH…

  • USA 2018

    USA 2018 – Half Moon Bay

    Ende Mai. 2018. Seit vorgestern sind wir in den USA, von Berlin über Frankfurt sind wir hergeflogen und haben erst einmal in San Francisco übernachtet. Man bekommt kein Wohnmobil in die Hand gedrückt, wenn man aus dem Flieger steigt. Es war ohnehin schon später als geplant, weil die Einreiseformalitäten sich doch länger hinzogen. Sehr viel länger. Danach haben wir uns von einem Taxi in das Hotel bringen lassen, nachdem der Fahrer endlich einen Weg ausfindig gemacht hat. Irgendwie war immer der Highway zwischen Taxi und Hotel und man kam nicht so einfach auf die andere Seite. Taxifahrer in San Francisco sind eine Klasse für sich. Aber nicht unfreundlich. Wenn wir gewusst hätten, was ein „Uber“ ist, hätten wir das mal probiert. Aber für Experimente hatten wir gerade keinen Sinn. Das Hotelzimmer war schlicht, Best Western Standard, aber uns war es egal. Wir waren in Amerika. Wir waren müde. Am nächsten…